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Webhygiene - 10 Regeln

Die folgenden Tipps und weitere Informationen findest Du auch unter www.webhygiene.de.

1. Verwende mehrere und auch sichere Kennwörter

  • Ein sicheres Kennwort besteht mindestens aus 10-16 Zeichen, darunter große und kleine Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
  • Das Kennwort sollte nicht in Verbindung mit Dir stehen, d.h. verwende keine Namen von Dir, Freunden, Haustieren usw.
  • Benutze für unterschiedliche Anwendungen auch unterschiedliche Kennwörter und nicht immer dasselbe.

2. Halte den Virenschutz am Computer aktuell und eingeschaltet

  • Bestimmte Viren und Trojaner verteilen Ihre Daten per Upload im Internet.
  • Ein Virenschutz ist daher Pflicht für einen Computer, aber halte diesen auch aktuell.
  • Melde ungewöhnliches Verhalten des PCs Deinen Eltern.
  • Empfohlene Apps der 7. Klassen: Kaspersky, AVIRA, 360 Total Security

3. Nutze soziale Netzwerke nur mit einem Pseudonym

  • Ein Pseudonym („Fake-Name“) schützt den echten Namen – insbesondere in sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook.
  • Die Reputation ist dem Pseudonym weitestgehend (mit Ausnahmen!) geschützt.
  • Freunde gewöhnen sich an das Pseudonym.

4. Sei sparsam mit Bildern und Videos im Internet

  • Profilbilder (Darstellung des kompletten Gesichts) sind zu vermeiden.
  • Mache auch keine nackten oder nur leicht bekleideten Fotos von Dir und leite diese schon gar nicht an andere Personen weiter.
  • Sepia-/Graustufen-/ Schwarz/weiß-Bilder schützen Dich – im Moment noch – vor „Nacktpixelscannern“ im Internet.
  • Bilder verkleinern - empfohlene Bildgröße: max. 320 x 240 Pixel.
  • Fotografiere keine Personen, die das nicht wollen, und auch keine fremden Personen.

5. Vermeide identifizierende und persönliche Angaben im Internet

  • Lösche Geburtsdatum, eMailadresse, Postanschrift aus Profil und Chronik.
  • Schalten die Ortungsfunktionen via Handy ab, denn sie ermöglichen weltweite Verfolgbarkeit.
  • Gebe keine sensiblen und privaten Informationen in Gegenwart von Siri, Alexa, Corta-na & Co. preis. Dasselbe gilt für Bilder und Videos.
  • Empfohlene Apps der 7. Klassen: Adblock Plus, Self-Destructing Cookies, uBlock origin

6. Prüfe Deine Freundesliste in sozialen Netzwerken regelmäßig

  • Prüfe einmal bis zweimal jährlich die Freundesliste und dünne diese aus.
  • Stelle Dir hierbei die Frage: „Kenne ich diese Person auch im richtigen Leben?“
  • Lösche „Einmalfreundschaften“ und prüfe, ob ein Freund vielleicht doppelt angezeigt wird.
  • Schalte die Anzeige der eigenen Freundesliste ab.

7. Halte die Chronik in sozialen Netzwerken so kurz wie möglich

  • Die Chronik speichert Deine Daten sehr lange, daher ist diese von Zeit zu Zeit zu leeren.
  • Sende keine geheimen Daten über die Chronik und die Nachrichten-Funktion.

8. Kontrolliere regelmäßig die Privatsphäre-Einstellungen der genutzten Dienste

  • Von Zeit zu Zeit ändern soziale Netzwerke die Privatsphären-Einstellungen – meist ohne Vorwarnung.
  • Die Verwendung von komplizierten Datenverwendungsbedingungen, doppelten Verneinungen oder widersprüchlicher Aussagen macht ein aufmerksames Lesen der Bedingungen notwendig.
  • Facebook: Abonniere die Seite „Facebook Site Governance“ – sie enthält Änderungen bei Facebook.

9. Verweigere Apps oder Spielen den Zugriff auf die persönlichen Daten

  • Installiere Apps nur von „sicheren“ Anbietern.
  • Verweigere Apps oder Spielen den Zugriff auf Deine Freundesliste, Bilder, Kamera, Mikrofon oder das Adressbuch.
  • Zudem verraten Spiele, wie Du die Freizeit nutzt. Hierfür interessieren sich womöglich auch Arbeitgeber.

10. Begehe keine Rechtsverletzungen

  • Illegale Down- und Uploads können Abmahnungen und/oder Unterlassungserklärungen zur Folge haben.
  • Das Bloßstellen von Personen im Internet („Cybermobbing“) kann strafrechtliche Folgen haben.
  • Beachte das „Recht am eigenen Bild“, d.h. ungefragt solltest Du keine Bilder von Per-sonen oder Personengruppen ins Internet stellen.
  • Höre / streame Musik nur von legalen Quellen / Seiten.